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Hilfscontainer nach Burkina Faso

„Es war eine schöne und unglaubliche Zeit in Burkina Faso, zu sehen, dass sich der Einsatz und die Vorleistungen in Deutschland gelohnt haben“, so Peter Melchin, der einen Monat in Burkina Faso war, um die Hilfscontainer in Empfang zu nehmen und um die Projekte vor Ort zu begleiten. Peter Melchin ist Mitbegründer des Vereins „Gegen Noma eV“.

Für diesen Verein hatte unter Anderem Solar World 48 Solarpanels gespendet, die ebenfalls Bestandteil der Hilfslieferung waren. Alle Paletten und Kisten erreichten unbeschädigt ihr Ziel und konnten in einem extra dafür vorbereiteten Raum zwischengelagert werden.

Inbetriebnahme der Solaranlage

Bernard Beroud, ein Schweizer Ingenieur, klärte im Vorfeld die technischen Bedingungen der Anlage sowie die genaue Konstruktion mit Lars Körner von Solar World ab. Er war es auch, der den Einsatz der Ingenieure im Krankenhaus von Ouahigouya koordinierte. Beim Eintreffen der Solarmodule hatten er und sein Team bereits die Befestigungsrahmen auf dem Dach montiert. Es war ein großer Moment für alle, als die Anlage ihren Betrieb aufnahm. Ihre Leistung in den ersten Tagen übertraf alle Erwartungen. Die für den Betrieb der Solaranlage nötigen Wechselrichter wurden von SMA und die Batterien von Hawker gespendet.

Weiteres Hilfsmaterial

Neben der Solaranlage konnten die Ausstattung für eine Zahnarztpraxis, ein Ultraschallgerät, Medikamente für ein Jahr, Reinigungsmaterial für ein Jahr, Krankenhausbetten, medizinisches Verbrauchsmaterial, ein Notstromaggregat, eine Tonne Milchpulver und vieles mehr bereitgestellt werden.

"Bitte vergessen Sie uns nicht"

Außer dem entladen des Containers wurden weitere Projekte vorangetrieben. So wurden weitere Schritte für die Sensibilisierungsmaßnahmen unternommen, das Präventionsprogramm Sahel Provinz mit den Verantwortlichen in der Provinzhauptstadt Dori besprochen und die Distrikte innerhalb der Sahel Provinz besucht.

Im Department Gorom Gorom, schon fast an der Grenze zu Niger gelegen, ist die Infrastruktur in einem sehr schlechten Zustand. Keine befestigten Straßen, kaum Strom und die einfachsten Lebensbedingungen sowie die Entfernungen von Dorf zu Dorf machen dieses Projekt zu einer echten Herausforderung. Es war berührend, dass der verantwortliche Arzt für diesen Distrikt am Ende gebeten hat: „Bitte vergessen Sie uns nicht!“. Das werden wir natürlich nicht tun. Denn die Vorbereitungen für eine weitere Reise nach Burkina Faso sind schon im vollen Gange.

Netzwerken

Die Netzwerkaufgabe ist eine der wichtigsten Aufgaben in diesem Land. Eine große Hilfe dabei ist unser sehr guter Kontakt zur deutschen Botschaft in Burkina Faso. Der Botschafter Dr. Hochschild und seine Vertretung, die Kanzlerin Frau Steinhauer, leisten uns vor Ort Hilfestellung, um den Verein auch in Burkina Faso publik zu machen.

Auch die Zusammenarbeit mit der Regierung wird ernst genommen. So konnte in vielen Meetings unser „4 Axen Programm der Prävention“ einstimmig angenommen werden. Es beinhaltet die Ausbildung von Krankenschwestern und Krankenpflegern, die Ausbildung von traditionellen Heilern und die Durchführung von Sensibilisierungsmaßnahmen vor Ort ( Radio, Fernsehen, Zeitung und Theater).
Die Projektleitung vor Ort hat Frau Dr. Tapsoba übernommen, die selbst aus Burkina Faso stammt. Sie ist ein Segen für unseren Verein, da sie die Ausbildung für „Public Health“ hat, die nötig ist, um Fördergelder beantragen zu können.

Beim Länderspiel um den Afrika Cup Burkina Faso gegen Gambia konnte mit den Spitzenspielern über unseren geplanten Noma Aid Cup gesprochen werden. Viele von ihnen waren begeistert und haben ihre Unterstützung zugesagt.

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Fußball Nationalspieler 
Aristide Bancé Peter Melchin mit Fußball Nationalspieler Aristide Bancé