Bekämpfung der Ursachen von NOMA
Ganzheitlich und nachhaltig
Neben der Unterstützung des Krankenhauses von Dr. Zala und der Erweiterung des Präventionsprogramms auf weitere Dörfer und Regionen Burkina Fasos, sind zusätzliche Projekte geplant. Durch diese Projekte soll die Krankheit Noma an der Quelle bekämpfen werden, um den betroffenen Kindern eine zweite Chance im Leben zu gewähren.
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Da die Ursachen von Noma in der Armut, Mangelernährung, der unzureichenden medizinischen Versorgung und dem unsauberen Wasser liegen, ist der Einsatz unseres Vereins in diesen Bereichen absolut notwendig, um nachhaltig gegen Noma und viele anderen Krankheiten zu kämpfen.
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Dabei ist uns immer wichtig die Probleme ganzheitlich zu betrachten und zu lösen, sowie auf Lösungen zurückzugreifen, die nachhaltig sind und sich ohne fortlaufender finanziellen Unterstützung selbst tragen können.
Programm zur Verbesserung der Wasserversorgung und der Hygiene
20 bis 30 Prozent aller Krankheitsfälle in Burkina Faso sind auf verunreinigtes Trinkwasser zurückzuführen. Durchfall, Bilharziose und Cholera lassen die Kindersterblichkeit hochschnellen.
Im Sahelland Burkina Faso müssen viele Frauen täglich drei bis zehn Kilometer zu Fuß gehen, um Wasser für ihre Familien zu holen, denn viele Dörfer haben bis heute noch keinen eigenen Brunnen. Das Programm soll Abhilfe schaffen.
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Dabei wollen wir nicht nur mit Solarbrunnen eine saubere Wasserversorgung gewähren, sondern wir möchten gleichzeitig eine Veränderung des Hygiene Verhaltens (Isolierung der Tiere, Trennung der Toiletten, Hygiene Verhalten,..) erreichen.
Aufnahmezentrum für betroffene Kinder
Die Noma Kinder brauchen nicht nur eine medizinische Überwachung und Betreuung vor und nach der chirurgischen Operationen, sondern sie benötigen auch eine Unterstützung bei der Schulbildung und Berufsausbildung. Damit bekommen Sie eine Chance im Leben, um Ihren Platz in der Gesellschaft zu finden. Aufgrund der Einstellung der Einwohner gegenüber der Krankheit (sie sehen es als einen Fluch), werden die Kinder aus den Dörfern gejagt oder isoliert und können nicht mehr in die Schule gehen.
Salamata, ein achtjähriges Noma Kind, berichtete uns:
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„Ich fühlte mich sehr vernachlässigt und vor allem von der ganzen Gesellschaft nicht mehr akzeptiert. Jedes Mal, wenn ich mich in der Öffentlichkeit zeigte, lachten die anderen über mich und meinten sogar, dass ich wegen meiner Verhaltensweise bestraft werde, deswegen diese schreckliche Krankheit. Niemand wollte mit mir sprechen oder mit mir etwas unternehmen: weder beim Spielen noch bei sonstigen Kinder- bzw. Mädchenaktivitäten oder anderen Zusammenkünften. Ich fühlte mich sehr traurig und sehr einsam.“ Lebensgeschichten
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Wir arbeiten an der Finanzierung für ein großes und qualitatives Aufnahmezentrum in Ouagadougou, das wir zusammen mit einem Partnerverein vor Ort aufbauen wollen.



