Interview mit unserem Schirmherrn
Schauspieler Michael Mendl unterstützt Gegen NOMA e.V.
Peter Melchin hatte Michael Mendl bei seinen "Begegnungen in den Alpen" kennengelernt und den beliebten Darsteller für die Bekanntmachung der Krankheit in Deutschland gewinnen können.
![]()
Wir haben ihn im Interview nach seinen Beweggründen befragt:
Herr Mendl, wie entstand der erste Kontakt zu „Gegen NOMA e.V." ?
Ich begegnete Peter Melchin bei den Dreharbeiten zum "Besuch der alten Dame". Peter erzählte mir von seinem Engagement für Gegen NOMA e.V., seiner monströsen Wanderung dafür und den Zielen des Vereins.
Sie haben spontan Ihr Engagement für Gegen NOMA zugesagt. Was hat Sie dazu bewogen?
Ich war von Peter Melchins Schilderungen so überzeugt und hatte das Bedürfnis zu handeln. Da darf man nicht zögern.
Es gibt auch in Deutschland unterstützungswürdige Projekte, z.B. Kinder in sozial schwachen Familien, Krebshilfe... Glauben Sie, dass die Unterstützung beim Kampf gegen NOMA in Afrika sinnvoll ist?
Wenn eine Sache mit Sinn und Verstand angegangen wird, kann sie nicht sinnlos sein, dagegen aber sinnvoll. Außerdem Afrika ist Afrika und Deutschland ist Deutschland.
Sie sind ein sehr bekannter und geschätzter Schauspieler und Sie sind sehr diskret. Warum haben Sie sich entschlossen, als Privatperson in der Öffentlichkeit für den Kampf gegen Noma aufzutreten?
Ich bin Schauspieler im Beruf und kann dann natürlich nur als Privatperson in die Öffentlichkeit gehen. Die Krankheit Noma hat mich schon allein von ihrem Erscheinungsbild so erschrocken, dass ich für den Kampf gegen Noma bin.
Was ist Ihre Botschaft als Schirmherr von Gegen NOMA e.V.?
Wehret den Anfängen!
Wie hat Ihre Familie auf Ihr spontanes Engagement reagiert?
Ebenfalls spontan und äusserst positiv. Meine Tochter Joana wird mich im Mai auf meiner Reise nach Afrika in die betroffenen Orte begleiten,um sich selbst ein Bild von der Situation zu machen.
Engagieren Sie sich darüber hinaus noch für andere soziale Projekte in Ihrem direkten oder weiteren Umfeld ?
Ja, ich bin auch Botschafter für SOS-Kinderdorf und Mitglied bei "Rettet den Regenwald".
An welchem Film arbeiten Sie gerade? Was wird Ihr nächster Film sein?
Ich spiele einen Juden der in Berlin lebt und dessen Tochter verheiratet werden soll. Sie darf aber nur einen Juden nach Hause anschleppen. Das birgt viel Stoff für eine Komödie. Der Titel heisst "Masse".
Gibt es in Ihrer Laufbahn als Schauspieler einen Film, in dem Sie über sich selbst viel gelernt haben?
Eigentlich nicht. Allerdings ein Theaterstück: "Wer hat Angst vor Virginia Woolf?" Da spielte ich den Professor George und lernte von ihm, so viel Negatives, dass ich versuche möglichst positiv durchs Leben zu gehen.






